Clubabend_Besichtigung_Kloster_Haydau - Melsungen
800 Jahre Geschichte hautnah – Homberger und Melsunger Lions gemeinsam auf Exkursion im Kloster Haydau
Morschen, 27.01.26 - Kloster, Schweinestall, Molkerei, Brautmodenschneiderei, Schule, Feuerwehr und und und… das Kloster Haydau in Morschen erlebte in 800 Jahren eine wechselvolle Geschichte. Mit den befreundeten Lions des LC Homberg, geführt durch unseren Melsunger Lions Wilfried Marställer, haben wir uns bei besten Frühlingswetter auf den Weg gemacht, das Kloster und seine Gartenanlage gemeinsam zu erkunden.
Einst als Kloster für die Zisterzienserinnen gegründet, hat das Kloster eine wechselvolle Geschichte hinter sich. „Insgesamt sind 60 verschiedene Nutzungsarten dokumentiert, die nicht immer der Anlage gutgetan haben“, so Wilfried Marställer. In dem rund zweistündigen Rundgang erlebten wir einen Gang durch die Jahrhunderte unter fachkundiger Führung mit viel Wissenswertem und Kuriosem. So war das Leben der Zisterzienserinnen karg und arbeitsreich. Daher wurden ins Kloster eher die Frauen, die nicht verheiratet werden konnten, abgeschoben. Nach der Reformation säkularisierte man das Kloster zum landgräflichen Vorwerk und Jagdschloss für den Adel, ehe es im 19. Jahrhundert Staatsdomäne wurde und in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts an die Gemeinde Morschen ging. Das Kloster war Ende des letzten Jahrhunderts in einen stark sanierungsbedürftigen Zustand und wurde in den 2010er Jahre durch das Unternehmen B.Braun in Teilen übernommen und zum Tagungszentrum aufgebaut. Mit viel Engagement von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des Fördervereins wurde die dazugehörige Gartenanlage im Barockstil regeneriert und wird bis heute durch die Mitglieder des Vereins gepflegt.
Die fachkundige Führung fand schließlich einen gemütlichen Ausklang auf der Burg Heiligenberg, der den Homberger und Melsunger Lions noch reichlich Gelegenheit zum gemeinsamen Austausch bot.
Einen herzlichen Dank an unsere Homberger Lionsfreunde, die sich so zahlreich zu unserem Clubabend auf den Weg gemacht haben, und an Wille Marställer für die interessante und kurzweilige Führung.











